Gastbeitrag: Was ist eigentlich mit … ?

BlackBerry Logo

+++ Dieser Artikel stammt von Chris Liedelt +++

… Blackberry-Vater RIM?
Früher galt es als bestes „Smartphone“. Jeder wichtige Unternehmer besaß so ein Gerät und rief seine Mails von überall ab und plante seine Termine. Doch seit einiger Zeit ist damit Schluss: Blackberrys haben den Anschluss verloren. Im letzten Jahr verkaufte man noch stolze 10,6 Millionen Geräte. Apple war zu dieser Zeit schon sehr populär und verkauft schon ganze 20,3 Millionen Geräte. Apple breitete seine Image-Kampagne aus und galt als „Cool“, Android als „Neu“ und Blackberrys schlicht und einfach als „Alt“. Einige von euch werden jetzt wahrscheinlich denken: „Ich kenne aber jemanden der ein Blackberry hat!“. Damit habt ihr auch gar nicht Unrecht. Blackberrys haben an Marktanteil wieder aufgeholt und liegen 15,9%.

… Deutscher Social-Network Wegbereiter SchülerVZ?
Früher hatte es jeder. Das pinke, sichere SchülerVZ. Doch vor dem amerikanischen Facebook musste der pinke Riese weichen. Und fast fiel er in den Abgrund. Zwischen durch ließ der Manager sogar verlauten, dass man SchülerVZ sogar verkaufen würde. Doch dies scheint erst mal vom Tisch zu sein, da das Soziale Netzwerk sich neu ausrichtete und sogar ein Umsatzplus verzeichnete. Trotzdem blieb die Mitgliederzahl bei unter 90 Millionen. Zum Vergleich, Twitter hat 100 Millionen und Facebook 800 Millionen.

… Ex-Suchmaschinenriese Yahoo?
Manche werden es zwar nicht glauben, aber es gab auch mal eine Zeit vor Google. Und diese Zeit hatte ziemlich viel mit Yahoo zu tun. Früher war sie die meist besuchte Suchmaschine der Welt und hatte eine lange Zeit Monopol-Status. Doch leider verpasste dieses Unternehmen den Zahn der Zeit. Google punktete mit Überblick und Kompaktheit. Yahoo wirkte wie ein Mamut auf der Suche nach Suchergebnissen, auch heute noch. Der Mail-Service hielt sich zwar länger, doch Google setzte diesem auch mit Google-Mail einen sehr starken Konkurrenten entgegen und gewann. Seit letzter Woche beginnt Yahoo mit dem Stellungsabbau. 2000 Mitarbeiter werden entlassen. Die Yahoo-Suchmaschine wurde abgeschaltet und man baute die Api von Bing ein.

Diese drei Unternehmen sind gute Beispiele dafür, dass nicht nur Menschen sterben, sondern auch Unternehmen. Sie werden groß mit einer Idee und revolutionieren die Netzwelt und bilden für einige Zeit eine Monopol-Herrschaft. Viele Leute investieren Geld und setzten auf den Erfolg und Wachstum des Projektes. Doch wie eine Seifenblase platzt auf diese Net-Blase. Die Nutzer werden von einer neuen Idee überzeugt und wandern ab, da die Unternehmen, die lange ein Monopol innehatten, siehe Nokia, den Zahn der Zeit nicht mehr treffen. Doch wie in jedem Spiel gibt es auch Cheater. Google versucht, zum Beispiel, durch das Kaufen von Startups, seine Zukunft zu sichern. Sie bringen immer neue Dienste und versuchen damit die www-Surfer anzusprechen. Doch auch für dieses Unternehmen wird der Schlussstrich gezogen. Denn alles hat seine Zeit. (via, via, via)

fold-left fold-right
Hi, wie ihr gerade gelesen habt ist mein Name “Nico Thorsten Fabian”. Ganz schön lang oder? Ihr dürft mich gerne Nico nennen. Ich bin einfach ein absoluter Technikfan. Schon seit meinem 5. Lebensjahr arbeite ich mit Computern und ich glaube, das hat einiges in meinem Leben verändert. Ihr müsst wissen, ich bin stark sehbehindert. Daher bin ich eigentlich auf einen Computer angewiesen und als ich mit 6 Jahren eingeschult wurde, hatte ich bereits ein Jahr Computererfahrung, was von großem Vorteil war. Denn der PC ist einfach mein Medium.

Hinterlassen Sie einen Kommentar